mehrsprachige Pädagogen gesucht!
Wir suchen ab sofort mehrspachige Pädagogen für unser Kinderinsel mobil Team.
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Kinderkrippe Inselnest
1. Wer sind wir? Wo sind wir?
Räumlichkeiten und Personal
1.1. Standort
Mitten im Herzen Berlins (nahe Friedrichstraße, zwischen Tor- und Invalidenstraße), auf 230 qm Erdgeschossfläche eines sanierten Altbaus, liegt die bunte Erlebniswelt der Kinderinsel vor Anker.
Wir sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Gegenüber unserer Einrichtung liegt ein sauberer Park mit Spielplätzen und Kinder-Plansche.
In der Kinderinsel hat jedes Kind mindestens 5 qm und mehr zur Verfügung. Die Räume sind hell, farbenfroh und wohnlich, gut zu lüften und entsprechen natürlich allen Sicherheitsgeboten.
In 3 großzügigen Räumen ist Platz genug zum Spielen, Krabbeln und Laufen, Rennen und Toben, Kuscheln und Vorlesen sowie zum Malen und Basteln, Essen und Musizieren, Ausruhen und Schlafen.
Im Gruppenraum lädt ein Klettergerüst mit Rutsche, Leiter und Sprossenwand zum Klettern, Hangeln, Rutschen, Verstecken und Spielen ein. Es gibt in der Puppenküche, der Kuschel- und Leseecke und bei den Bauklötzen die Möglichkeit sich zurückzuziehen. Ein großzügiger Theaterraum mit Bühne (und ausziehbarem Bettensystem) bietet den Kindern viel Platz zum Rennen und Spielen. Im gemütlichen Snoozeleraum, der auch als separater Schlafraum dient, hat jedes Kind sein eigenes Bettchen und wird von uns persönlich in den Schlaf begleitet.
Eine 35 qm große gemütliche Küche dient auch als Personalaufenthaltsraum. Es gibt bei uns 2 Garderoben, 3 Badezimmer und eine Dusche,
Wickelgelegenheit und Toiletten sowie einen großzügigen Empfangsraum. Für Mütter gibt es noch die Möglichkeit sich zurück zuziehen und in aller Ruhe zu Stillen.
1.2. Personal
Verglichen mit anderen Betreuungseinrichtungen bieten wir einen außergewöhnlichen Personalschlüssel, denn 1 Erzieherin betreut 4 Kinder, dieser liegt während der Eingewöhnung sogar zeitweise bei 1:1.
Es arbeiten hier ständig 2 staatlich anerkannte Erzieherinnen, 3 Praktikanten, 1 Hauswirtschafterin, außerdem 1 Empfangssekretärin und 1 Geschäftsführerin. Sie alle haben engen Kontakt mit jedem Kind. So erhält Ihr Kind viel Zuwendung und hohe Aufmerksamkeit.
Das Fehlen einer Kollegin, kein Problem für die Kinder. Wir verfügen über mehrere "Springer", die alle ausgebildete Erzieher sind. Viele dieser Pädagoginnen sind den Kindern bereits vom Kinderhotel oder der Kinderinsel mobil bekannt.
Unsere Pädagogen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und sind
somit immer auf den neuesten Entwicklungsstand.
Das Kinderinselteam möchte eine intensive und kooperative Arbeit leisten, ein Klima des Vertrauens schaffen, Gespräche mit Eltern suchen, offen für Elternwünsche und neue Anregungen sein. Neben den täglichen "Tür- und Angelgesprächen" sind bei Bedarf jederzeit längere Gesprächstermine mit den Pädagogen und/oder der Geschäftsführerin möglich.
2 Mal im Jahr führen wir einen ausführlichen informativen Elternabend durch.
Wir verstehen uns als Familienergänzung, wenn Sie etwas auf dem Herzen haben, sprechen Sie uns bitte an!
2. Was wollen wir?
Pädagogischer Anspruch
Unser Konzept ist ein lebendiges Konzept und stets offen für neue pädagogische Ansätze. Allerdings sind wir nicht offen für alles, schreiben unsere Philosophie nirgendwo ab, sondern schöpfen aus den Erfahrungen unseres professionellen internationalen Dienstleistungsteams, das seit 2001
erfolgreich zusammenarbeitet und zusammenwächst. Wir respektieren selbstverständlich alle Religionen, distanzieren uns aber von Radikalismus, Diskriminierung und Rassismus aller Art.
Wir sehen unsere Verantwortung in unserer täglichen Arbeit gegenüber den von uns betreuten kleinen und großen Gästen darin, jedes Kind in
seiner Art als ein kleines Universum zu betrachten. Jeder kleine Mensch ist für uns ein Wunder der Natur und wir wünschen uns, dass unsere Nesthäkchen bei uns die ersten Schritte auf dem Weg zu einem selbstbewussten, wissbegierigen und optimistischen Menschen gehen können. Wir
unterstützen jedes Kind in seinen Fähigkeiten, loben und motivieren und machen Mut zum Ausprobieren verschiedener und neuer Sachen.
Lernen bedeutet in der Kinderinsel die Entdeckung, dass es etwas möglich ist. Wir übertragen diesen Basisgedanken in alle Bereiche der Bildung, Erziehung und Betreuung und selbstverständlich der Unterhaltung hinein. Kinder sollen bei uns Abenteuer, Spaß und keine Zwänge erleben. Wir
halten uns an einen strukturierten Tagesablauf, sind aber flexibel und
stellen uns spontan auf neue Situationen ein. Wir versuchen mit Musik, Gesang, Gedichten und kleinen Reimen und einer stets positiven, geborgenen Atmosphäre die Kleinen im Alltag zu begleiten.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, durch differenzierte Beobachtungen der Kinder deren Talente und Fähigkeiten individuell zu entdecken und zu fördern. Mit alters angemessenen Angeboten wollen wir die Kinder zu selbständig denkenden, handelnden und glücklichen Menschen erziehen. Dabei spielen das Leben und der soziale Umgang in der Gemeinschaft,
insbesondere in der Gruppe eine wichtige Rolle. Hier erlangen die Kinder ständig neue Wahrnehmungen und Erlebnisse, welche sie bereichern. Wir setzen ihnen aber auch liebevoll Grenzen durch alltägliche Regeln. Die Kinder knüpfen in der Gruppe soziale Kontakte und lernen damit, ihre
sozialen Kompetenzen auszubauen und zu stärken. Wir lernen von- und miteinander wie wir mit den Kindern lebenswerte Formen des Beisammenseins gestalten.
Im täglichen Programm der Kinderinsel, mit unseren vielfältigen pädagogischen Angeboten, wollen wir die Wahrnehmungen der Kinder auf unterschiedlichste Art und Weise (z. B. mit Geschicklichkeits- und Sinnesspielen, Sport und Bewegung, Musik und künstlerisches Gestalten etc.) bereichern und fördern. In unserem täglichen Morgenkreis spielen wir Tanz-, Gesangs-, Bewegungs- und Sinnesspiele, Fingerspiele und sprechen Reime und kleine Gedichte. Hier lernen die Kinder unter anderem, sich mitzuteilen, sich selbst und gegenseitig wahrzunehmen, zuzuhören, miteinander zu spielen, sich zu trauen, Rücksichtnahme, sich gegenseitig zu helfen und auf einander zu warten.
3. Umsetzung
3.1. Erstes Kennen lernen
Mit einem persönlichen Erstgespräch beginnt bei uns das erste Kennen lernen, Eltern bekommen damit die ersten Informationen über das Inselnest. Sie erfahren, dass bei uns insgesamt 18 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren, von 2 Erzieherinnen und 3 Jahres Praktikanten betreut werden und dass wir unsere Nesthäkchen in 2 Gruppen aufteilen: Zum
Mini-Nest gehören Kinder im Alter von 6 Monaten bis 1½ Jahren und zum Maxi-Nest die Kinder von 1½ bis 3 Jahren.
Sie erfahren unseren Tagesablauf und wir informieren im Erstgespräch
über unsere Öffnungs- und Schließzeiten. Sie, als Eltern, werden von uns natürlich auch über Besonderheiten und Eigenheiten von Ihrem Kind befragt, auf welche wir dann selbstverständlich individuell eingehen.
Wir möchten, dass Sie nach diesem Erstgespräch rund um zufrieden sind und mit dem Gefühl, dass Ihr Kind bei uns gut aufgehoben, optimal
betreut, gefördert und gefordert wird und wiederkommen.
3.2. Eingewöhnungskonzept
Die Eingewöhnung wird individuell, nach Entwicklungsstand und nach
Erfahrung des Kindes gestaltet. Die allmähliche Eingliederungsphase in das Kinderinselleben wird mit bis zu vier Wochen berechnet, wobei im persönlichen Gespräch der genaue Verlauf abgestimmt wird.
In der Regel verläuft sie in drei Phasen:
1. Phase: Begleitperson ist mit dabei
2. Phase: Begleitperson verlässt zeitweise den Gruppenraum, verbleibt in der Kinderinsel
3. Phase: Begleitperson verlässt die Kinderinsel, ist telefonisch erreichbar
Eine Eingewöhnung ist häufig eine Stresssituation, bedingt durch viele neuartige Faktoren. Daher sollte eine Veränderung allmählich vollzogen werden, denn das erlaubt es dem Kind sich aktiv mit der Situation auseinanderzusetzen. Somit geben wir dem Kind und der Bezugsperson ausreichend Zeit dafür, um sich einzugewöhnen.
Beim Übergang in die Betreuung der Kinderinsel sollte das Kind von einer vertrauten Bezugsperson begleitet werden und parallel von der Erzieherin eingewöhnt. Im Beisein dieser Person kann die Erzieherin zur feinfühligen Spielpartnerin und Trostspenderin werden. Das Kind erfährt ihre Zuneigung, ihre Schutzfunktion, ihre Hilfsbereitschaft und ihr Informationsangebot. So kann sie zusätzlich als neue Sicherheitsbasis akzeptiert werden.
Möglicher Eingewöhnungsablauf
1. Tag: 10:00 - 11:00 Uhr
Kind und Bezugsperson sind da. Beim Morgenkreis sind Kind und Begleitung willkommen und machen mit. Danach gehen wir in eine Spiel- und Erkundungssituation über. In dieser Zeit gibt es für das Kind viel zu entdecken. Es sind wenige Kinder dabei im Raum. Es wird frei gespielt und die Bezugsperson ist dabei, spielt mit, um dem Kind Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, welches die Grundlage für Vertrauen ist. Die
Kinderinsel soll als ein angenehmer positiver Ort erlebt werden. Die
Erzieherin bezieht sich individuell auf das Kind. Die vertraute Bezugsperson ist anwesend.
2. Tag und 3. Tag:
Es wird genauso vorgegangen, wie am 1. Tag.
Es wird täglich eine Regelmäßigkeit aufgebaut, in der die Erzieherin immer mehr zur Kontaktaufnahme und Kontaktvertiefung übergeht.
4. Tag: 10:00-11:00 Uhr
Der Tag beginnt wie die vorherigen Tage, nur dass die Bezugsperson in der Spielzeit nach Absprache unauffällig den Raum verlässt. Dieses dient dazu, um die Reaktion des Kindes zu beobachten und dadurch entscheiden zu können, wie weiter vorgegangen wird.
- Lässt sich das Kind beruhigen, trösten und von dem bemerkten Verlust ablenken, kann allmählich in Phase 2 übergegangen werden. Die Bezugsperson wird wieder herein gebeten.
- Zeigt das Kind noch zu große emotionale Unsicherheit und Unruhe, wird weiter nach Phase 1 verfahren.
5. Tag: 10:00-11:00 Uhr
Der Tag wird wie üblich mit dem Morgenkreis eingeleitet und in der Spielzeit zieht sich die Bezugsperson mehr und mehr zurück, so dass das Kind merkt, dass es der Erzieherin auch vertrauen kann und auf sie zählen kann. Die Regelmäßigkeit gibt Orientierung.
6. Tag: 10:00-11:00 Uhr
In der Spielzeit sollte die Bezugsperson aus dem Sichtbereich des Kindes gehen. Innerhalb des Zimmers oder in einen benachbarten Raum. Dieser Vorgang wird in der nächsten Zeit praktiziert. Das Kind soll sich mehr und mehr an die Erzieherin als seine Bezugsperson gewöhnen.
7. Tag: 10:00-12:00 Uhr wahlweise 09:00-11:00 Uhr
Zu Beginn befindet sich die Begleitperson noch im Raum, doch der Zeitraum in der diese Person den Raum verlässt beginnt immer früher und wird von mal zu mal länger.
Folgende Tage:
Das Kind bleibt erstmalig 2 Stunden ohne Begleitperson im Raum. Je besser es funktioniert, wird die Aufenthaltszeit in den darauf folgenden Tagen verlängert.
Feste Rituale werden als positiv erlebt und bieten Sicherheit. Rituale geben dem Kind sichere Orientierung und emotionale Stabilität.
Die Dritte Phase beginnt. Die Begleitperson verlässt die Kinderinsel, ist dennoch telefonisch erreichbar, um jederzeit, wenn das Kind in eine Angst-Stresssituation gerät, gleich in die Einrichtung zu kommen.
Zum Ende der Eingewöhnungszeit wird der Aufenthalt des Kindes individuell erweitert. Die Bezugsperson bringt das Kind, übergibt es der Erzieherin und kommt zum Abholen wieder. Die "neue" Bezugsperson ist akzeptiert und konstant da, somit wird die Einrichtung zum Gewinn.
3.3. Pädagogische Arbeit und die Wochenplanung
Während des gesamten Tagesablaufes bieten wir unseren Kindern vielfältige Inhalte und Aktivitäten an und informieren die Eltern überschaubar in Form unseres Wochenplanes. Das Spektrum reicht von: Malen, Reißen, Falten, Kleben über plastisches Gestalten, Singen, Tanzen, erste Rollenspiele, in denen die Kinder ihre Erlebnisse mit der Umwelt spiegeln, über Turnen, Klettern, Toben, Zuhören und Erzählen.
Die Gruppe ist dabei nicht immer auf die gesamte Kindergartengruppe
begrenzt. Die Kinder können durch die Aufteilung in Kleingruppen differenziert in ihrer Entwicklung gefördert werden. Die Bedürfnisse der Gruppe und einzelner Kinder finden hierbei stets Beachtung. Tür- und Angelgespräche zwischen Eltern und Betreuern verschaffen einen aktuellen Überblick über Befindlichkeiten und Entwicklungsstand der Kinder und werden in der täglichen Arbeit mit den Kindern berücksichtigt.
Freispiel
Spielen und Lernen machen für unsere Kinder im Inselnest keinen Unterschied. Im Spiel lernen die Kinder sich selbst als eigenständige Person zu erfahren und spiegeln andere Personen in deren Verhalten und Umgang miteinander und mit der Umwelt. Wir nutzen das Spiel als elementare Form freudvollen Lernens.
Die individuelle Beobachtung und Förderung einzelner Kinder und die Intensivierung der Beschäftigungsangebote erfolgt hauptsächlich während der Spielzeiten im Tagesablauf. Wiederholungen lieben die Kinder, weil sie mit Lob zum spielerischen Lernen motiviert werden. Durch das vielfältige Angebot unseres Spielmaterials, machen die Kinder erste Erfahrungen mit verschiedenen geometrischen Formen, mit Farben (Puzzle-Spiele, Bälle, Bauklötze, Sandkastenformen) und Zuordnungsspielen (Groß und Klein, kurz und lang). Die Kinder lernen durch Kommunikation mit anderen
Kindern und Erwachsenen, die Lage im Raum zu benennen, um Hilfe zu bitten, Wünsche zu äußern, sich mitzuteilen. Im Spiel lernen die Kinder, zweckmäßig mit Spielzeug zu hantieren. Wiederholungen und der Einsatz von Bilderbüchern, Bilderbuchbetrachtung, Vorlesen, Erzählen, regen das Kommunikationsbedürfnis der Kinder und die Freude am Sprechen und Zuhören an.
Während des gesamten Tagesablaufes nutzen wir, entsprechend verschiedener Lernbereiche, unterschiedliche Spielformen zur Entwicklungsförderung.
Sport
Bewegungsentwicklung und Förderung von Grobmotorik
(ermöglicht dem Menschen, nach eigenem Körperpotential seines Stütz- und Bewegungsapparates, sich gegen die Schwerkraft aufrecht zu halten und sich fortzubewegen, genauso wie die Koordination von Fortbewegung und Gleichgewicht)
und Feinmotorik
(Bewegung der Mimik, Gestik, der sprachlichen Artikulation, Sinneskoordination, Hand- und Fingerfertigkeiten)
Die grundlegenden kindlichen Betätigungs- und Ausdrucksformen sind im Kleinkindalter besonders das Spielen und sich bewegen. In der Kinderinsel schaffen wir ausreichende Bewegungsmöglichkeiten im kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich ebenso, wie im motorischen Bereich.
Fingerspiele, Sing- und Bewegungsspiele sowie vielfältige tägliche Beschäftigungsangebote (mit Inhalten zum Malen, Kneten, Greifen, Tasten u. a.) geben den Kindern Anregung zum kennenlernen und entwickeln der Feinmotorik ihrer Hände, ebenso wie Mimik, Gestik, sprachliche Artikulation, Sinneskoordination. Durch ständige Wiederholung bekannter Kreis- und Bewegungsspiele geben wir den Kindern die Möglichkeit, ihren Körper und ihre Bewegungsfertigkeiten kennen zu lernen und zu schulen. Als wesentlichen Anteil einer gesunden Entwicklung, schaffen wir vielfältige Angebote zum Bewegen, Turnen, Toben, Klettern, Rutschen, sich an der frischen Luft bewegen.
Musik und Sprache
Musik fördert die kindliche Entwicklung in vielen Bereichen, wie z. B. Sprache, Rhythmik, Sozialkompetenz und bereitet den Kindern im Inselnest große Freude.
Die Kinder erleben verschiedene Töne (z. B. laute und leise, langsame und schnelle, hohe und tiefe Töne) und lernen, dass man mit Tönen Musik
erzeugen kann. Sie erfahren, dass man mit Musik Stimmungen oder seine Gefühle darstellen und nachempfinden kann.
Beim Nachahmen lernen die Kinder verschiedene Bewegungsformen kennen und mit Musik und Sprache zukombinieren und koordinieren. Uns ist es wichtig, den Kindern Freude an der Sprache zu vermitteln und somit die freudvolle Sprachentwicklung zu fördern.
Ein ständiges Angebot von Bilderbüchern, Bilderbuchbetrachtung, Vorlesen, Erzählen sowie Fingerspiele, Bewegungsspiele, Reime und Lieder unterstützen die Sprachentwicklung und sind deshalb Inhalt unserer täglichen Arbeit. Außerdem werden im Morgenkreis alle Kinder gemeinsam zum Nachahmen und zum eigenen Sprechen ermuntert. Durch die Wiederholung lernen unsere Kinder immer mehr Wörter zu kombinieren und Wortschatz sowie Kommunikationsfähigkeiten ständig weiter auszubauen und sich mitzuteilen. Die Kinder lernen, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Bei Verlassen des Maxi-Nestes, erkennen und erleben sich unsere Kinder als eigenständig denkende und handelnde, individuelle Persönlichkeiten.
Einige Kinder der Kinderinsel kommen aus bilingualen Familien. So lernen die Kinder Sprachen verschiedener Kulturen kennen und lernen diese, als selbstverständliche Kommunikation im Umgang mit anderen Menschen.
Malen und Basteln
Durch kreatives Gestalten mit allen Sinnen sensibilisieren wir die Wahrnehmungsfähigkeiten der Kinder. Das Malen erleben die Kinder als Motiv der motorischen Lust (halten eines Stiftes oder Pinsels und Freude an der Bewegung und an den Farben).
Unter Berücksichtigung des individuellen kognitiven und feinmotorischen Entwicklungsstandes, geben wir den Kindern Raum und Zeit verschiedene Materialien und Farben selbst auszuprobieren und sich auszudrücken.
Wir bieten den Kindern ausreichend Möglichkeiten sich mit verschiedenen Materialien (Pappe, Papier, Textilien), Farben, Arbeitsmittel (Wachsstifte, Buntstifte, Kreiden, Kleber, Pinseln) zu beschäftigen und sie somit in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Die Kinder erfahren im Ausprobieren verschiedener Techniken im kreativen Gestalten, ihre kognitiven und
motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten und erhalten Anregungen, diese weiter zu entwickeln.
Sauberkeitserziehung
Für die gesunde Entwicklung unserer Kinder spielt das körperliche Wohlbefinden eine große Rolle.
Darum ist das weitervermitteln von Fähigkeiten und Kenntnissen der Körperpflege eine wichtige Aufgabe unserer Arbeit. Die Kinder lernen beispielsweise, sich die Hände zu waschen, die Zähne zu putzen, den Topf zu benutzen, sich mit Hilfe an- und auszuziehen. Dabei ist uns wichtig, dass diese Tätigkeiten von den Kindern als etwas Angenehmes empfunden werden und zum eigenen Wohlbefinden beitragen.
Die Kinder werden regelmäßig gewindelt und erleben dabei positive Zuwendung und eine vertrauensvolle Atmosphäre. Während den regelmäßigen Wiederholungen von Topf- und Windelzeiten, lernen die Kinder, diese Situation als etwas Natürliches und Positives zu empfinden. Sie entscheiden selbst, ob sie bereits den Topf benutzen oder auf die Toilette gehen können oder wollen. Mit positiven Impulsen werden unsere Kinder dabei unterstützt und ermutigt.
3.4. Unser Tagesablauf
08:00 Uhr Freispiel
09:00 Uhr gemeinsames Einräumen
09:15 Uhr abwechslungsreiches Frühstück aus der hauseigenen Küche anschließendes Hände waschen, nach Bedarf: Topf/Toilette, Kinder windeln
09:45 Uhr Aufenthalt im Bewegungsraum, Tischdienstarbeiten, Stuhlkreis aufstellen
10:00 Uhr Morgenkreis. Wir begrüßen uns mit gemeinsamen Singspielen, Kreis- und Bewegungsspielen und besprechen den
gemeinsamen Tag
10:30 Uhr Spiel- und Beschäftigungsangebote laut Wochenplanung
11:00 Uhr Aufenthalt im Freien anschließendes Händewaschen
12:00 Uhr Mittagessen
12:30 Uhr Hände waschen, Zähne putzen, Kinder windeln, Topf, Toilette
Vorbereiten auf den Mittagsschlaf, An- und Auskleiden, ruhige Beschäftigung der Kinder mit entsprechender Musik, Bilderbücher, Malangebote, Vorlesen, Einstimmen auf die Ruhephase
13:00 Uhr Mittagsruhe, erste Abholzeit
15:00 Uhr beim frühzeitigen wach werden, wird individuell und außerhalb des Schlafraumes betreut, um die anderen Kinder nicht zu stören. Die Kinder werden gewindelt bzw. gehen auf den Topf, auf die Toilette, ziehen sich mit Hilfe an
15:15 Uhr Vesper, Abholzeit
15:40 - 17:00 Uhr Förderangebote, Freispiel
3.5. Rolle der Erzieherin
Die Aufgabe der Erzieherin ist es, durch einfühlende Beobachtung der Kinder deren Entwicklungstand zu erschließen und gemeinsam mit ihnen eine dementsprechende für alle Sinne anregende und herausfordernde Umgebung zu schaffen.
Die Erzieherinnen schaffen eine Atmosphäre von Wärme, Geborgenheit, Zuverlässigkeit, Wertschätzung und Anerkennung, die die Kinder brauchen, um sich in alldem selbst zu wagen, selbständig zu werden und sich so am optimalsten zu entwickeln.
3.6. Praktikanten
Die Praktikanten sind mindestens ein halbes bis zu einem ganzen Jahr bei uns. Sie arbeiten im Team gleichberechtigt zusammen und sind für
bestimmte Aufgaben zuständig, deren Verteilung im Team und in Absprache mit der Leitung erfolgt. Wir möchten, dass unsere Praktikanten Spuren hinterlassen, deshalb fordern und fördern wir sie optimal in der Zeit in der Sie bei uns sind.
3.7. Öffnungszeiten
Die Kinderinsel ist von 08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Innerhalb dieses Zeitraums werden die Kinder ganztags betreut.
Die Kinderinsel hat Schließzeiten: drei Wochen in den Sommermonaten, während der Schulferien und zwei Wochen im Winter.
Die Öffnungszeiten können sich entsprechend der Nachfrage verändern. Einzelfalllösungen können mit den Erzieherinnen vereinbart werden.
Falls Sie Betreuung nachts, am Wochenende oder während den Schließzeiten benötigen, können Sie bei 10% Rabatt von unserem Kinderhotel oder mobilen Serviceangebot Gebrauch machen.
4. Ziel - Entwicklungsstand
4.1. Mini-Nest-Gruppe
In der Mini-Nest-Gruppe sollen sich die Kleinsten ganzheitlich erfahren und vielseitig entwickeln können. Wir unterstützen sie ständig dabei. In erster Linie bieten wir ihnen ein stabiles Umfeld, in dem sie sich orientieren und einen Platz für sich in der Gruppe finden können. Als Basis nutzen wir vertraute Situationen und das Vertrauen zu den Mitarbeitern, um die Minis sanft an Aufgaben heranzuführen und sich entwickelnde Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen und zu vertiefen. Wie z.B. Laufen lernen, erste Wörter sprechen, Grundlagen der Hygiene (Hände und Mund waschen, Zähne putzen, Töpfchentraining), selbständig mit dem Löffel essen, aus dem Becher trinken.
4.2. Maxinestgruppe
Beim Verlassen des Maxi-Nestes können sich die Kinder mit Hilfe an- und ausziehen (Schuhe, Strümpfe, Hose, Jacke, Mütze, Unterwäsche) sowie Klett- und Reißverschluss öffnen und schließen. Unsere Kinder bitten um Hilfe, äußern Wünsche, Bedürfnisse, Emotionen und teilen sich gern mit.
Eine Windel sollte ab dem 3. Lebensjahr nicht mehr erforderlich sein. Die Kinder gehen selbständig auf die Toilette. Bedürfnisse und Wünsche äußern die Kinder in Mehrwortsätzen, unter Benennung der eigenen Person mit "Ich". Die Zusammenspielphasen und das Aufräumen werden positiv empfunden. Dabei erfahren die Kinder Lob und Hilfe von ihrer Erzieherin. Sie sind sicher im Umgang mit Tasse und Löffel, benennen Speisen und Lebensmittel.
Unsere Kinder spielen gern Puzzle-Spiele, Memoryspiele, sind sicher im Umgang mit verschiedene geometrische Formen (rund - eckig, Viereck, Dreieck) und benennen die Farben (Rot, Blau, Grün, Gelb, Orange) und die Bezeichnung "Bunt". Mit dem 3. Lebensjahr kennen unsere Kinder die Elemente Erde, Wasser, Luft (Wind), die Bezeichnung von Wochentagen, Jahreszeiten, und zählen von 1 bis 10. Unsere Kinder kennen Fingerspiele, Sing- und Bewegungsspiele, Kreisspiele und Ringelreihe-Spiele.
Zum vollendeten 3. Lebensjahr können unsere Kinder die Rolle vorwärts (Purzelbaum), Hüpfen mit beiden Beinen gleichzeitig, auch mit Nachstellschritt, kurzzeitig auf einem Bein stehen, Klettern, Rutschen, Schaukeln (mit Hilfe). Balancieren über die Bank und auf niedrigen Mauern (mit Hilfestellung), gehen beim Spaziergang an den Händen angefasst, bleiben an markanten Punkten stehen, z. B. Ecke, Tür, Fahrbahn. Die Kinder malen hauptsächlich in kreisförmigen Bewegungen nach einem Thema: Sonne, Kopffüßler, Gesicht mit Augen, Nase und Mund, verschiedene Formen wie Viereck, Dreieck, die sie auch zusammenfügen (zum Beispiel als Haus mit Dach, Fahrzeug mit Rädern), malen mit Fingern, Buntstiften, Pinsel und Farbe, Kreide, Wachsstiften.
Sie können nach einem Thema malen und benennen den Inhalt ihrer Bilder. Beim Kleben und Anordnen verwenden wir verschiedene Materialien wie Naturmaterial, verschieden farbiges Papier in unterschiedlichen Papierstärken. Durch die Mehrsprachigkeit der Mitarbeiter erfahren die Kinder in der Kinderinsel unterschiedlichen Sprachen als selbstverständliche Kommunikation im Umgang mit anderen Menschen.
5. Körperpflege und Sauberkeitserziehung
Zur Gesundheitsvorsorge gehören Körperpflege, Eßgewohnheiten und Freiluftaufenthalte. Alle Kinder werden regelmäßig und bei individuellem Bedarf frisch gewindelt. Die Kinder lernen bei uns sich an- und auszuziehen, sich die Zähne zu putzen, Hände waschen vor und nach dem Essen.
Die Erziehung zur Sauberkeit (aufs Töpfchen gehen) beginnt in Absprache mit den Eltern, wenn die Zeit für das Kind dafür gekommen ist.
3 Bäder mit Wickelgelegenheit und 5 Toiletten sind auch für Eltern immer zugänglich.
6. Ernährung
Liebevolle Betreuung geht auch durch den Magen. Für die Inselnest-Kinder kocht unsere Hauswirtschafterin das Essen täglich frisch. Wir können deshalb auch auf individuelle Wünsche eingehen.
Es werden am Tag 3 Mahlzeiten angeboten: Morgen-Snack mit viel Obst und Gemüse, ein reichhaltiges Mittagessen und Nachmittag-Snack mit viel Obst und Gemüse.
Die Babys erhalten eine individuelle, mit den Eltern abgestimmte Ernährung. Unsere Mahlzeiten werden hauptsächlich aus Bio-Lebensmitteln
hergestellt.
Natürlich gehen wir auch auf individuelle Wünsche ein (Allergien, Diät oder religiöse Gründe).
Wir möchten, dass unsere Kinder den wunderbaren Geschmack frisch
zubereiteter Lebensmittel kennen lernen und mit Genuss erleben. Frische Lebensmittel schmecken besser, riechen besser und sehen besser aus als Fertignahrung. Es ist nachgewiesen, dass bei richtiger Zubereitung frisches Essen auch besser für Ihr Kind ist. Wichtig ist die tägliche Aufnahme von Vitaminen, Eiweißen und Ballaststoffen, welche wir Ihrem Kind in unserer hauseigenen Küche in ausgewogenen und abwechslungsreichen Mahlzeiten anbieten.
6.1. Beispiel Speiseplan
Frühstück Mittag Nachmittagsnack
Montag
Vollkornbrot belegt mit Butterkäse und Würstchen dazu Bananen und Gurke
Nudeln in
Käsesauce
Banane, Apfel und Salzbrezeln
Dienstag
Mischbrot belegt mit Frischkäse und Leberwurst dazu Apfel, Banane und Gurke
Kartoffel-Möhreneintopf mit frischen Brötchen
Joghurt und
Butterkekse
Mittwoch
Haferflocken dazu Apfel und Gurke
Weiskohleintopf mit Fleischbällchen dazu Gabelnudeln
Birne, Banane und Reiswaffeln
Donnerstag
Roggenmischbrot belegt mit Geflügelmortadella und Frischkäse dazu Banane, Apfel und Gurke
Fischstäbchen mit Reis und Sauce
Apfelmus und
Hafertaler
Freitag
Frühstücksflocken und Käsebrote, Apfel und Gurke
Gemüsepizza
Gemüsesuppe für die Minis
Banane, Apfel und Salzbrezeln
Die Babys erhalten ihr Essen püriert.
Zu allen Mahlzeiten wird frisches Obst, Gemüse, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gereicht.
7. Was bieten wir mehr - Kinderhotel und Kinderinsel mobil
Reif für die Insel? - Kinderinsel!
Die Kinderinsel Berlin betreut Kinder ab den ersten Wochen bis 14 Jahren rund um die Uhr, anspruchsvoll und kreativ und in derzeit 17 verschiedenen Sprachen.
Sie hat 3 Geschäftsbereiche: Das internationale Kinderhotel, die Kinderinsel mobil und die Kinderkrippe "Inselnest".
Im Kinderhotel betreuen wir Kinder ab 6 Monaten flexibel, d. h. stundenweise, tageweise oder über Nacht. Die Betreuung steht rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Dieser Service ist nicht nur für berufstätige Eltern privat, sondern vor allem für Unternehmen interessant, die für ihre Mitarbeiterkinder ein Notbetreuungskontingent ("ClubCard") erwerben, welches nach Bedarf abgebucht wird. Auf der Kinderinsel finden regelmäßig Pyjamapartys, Koch-Back- oder Akrobatik-Kurse statt und wir bieten immer ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.
Das gleiche gilt für die Kinderinsel mobil, unser Babysitter-Express,
ebenfalls als "ClubCard" für Firmen im Paket erhältlich, falls ein Kind z. B. krank ist und zuhause betreut werden muss. Für Veranstalter entwickeln wir Themen-Konzepte für Gruppenbetreuung und unser mehrsprachiges Team bringt bei Messen oder Kongressen das benötigte Equipment gleich mit.
Unser Service für Privatkunden:
" Flexible Einzelbetreuung im Kinderhotel
" Babysitterservice
" Abhol-Bring-Service
" Kinderpartys und Themenfeste
" Erlebnistouren und Kinder-Sightseeing
" Ferienprogramm, Koch-Tanz -& Theaterkurse
" Lesenächte und Pyjamapartys
" Ganztagesplätze in der Kinderkrippe "Inselnest"
Unser Service für Unternehmen:
" Notfallbetreuung im Kinderhotel (ClubCard Hotel)
" Notfallbetreuung zuhause (ClubCard mobil)
" Belegplätze für Firmen in der Kinderkrippe "Inselnest"
" Themenkonzepte und Gruppenbetreuung bei Veranstaltungen
8. Was kosten wir?
Einkommensabhängiger Monatsbeitrag + 23 € Essensgeld + Förderbeitrag von 100 €/ Kind/ Monat.
